Vorträge

Vortragsreihe im Sommersemester 2022

Was bedeutet eine Kuh auf der Theaterbühne? Oder: Wie entsteht eine Theatervision?

Wie das Bild, das ein Maler auf Leinwand malt, sind die Bilder, die ein Theaterkünstler auf der Bühne schafft, dazu da, etwas erscheinen zu lassen, das nicht existiert bzw. in dem Augenblick und an dem Ort seines Erscheinens nicht vorhanden ist. Obwohl die Menschen, die man auf der Bühne sieht, aus Fleisch und Blut sind, ist das, was sie tun und sagen, nicht real. Je realer es erscheint, desto größer ist das Maß der Täuschung. Steht eine echte Kuh auf der Bühne, wie es in René Polleschs „J’accuse“ im Schauspielhaus Hamburg der Fall ist, wird die Kuh, die auf der Wiese sicherlich ganz und gar real war, zu einem Element der Illusion von Realität, die dort geschaffen wird. Am Beispiel konkreter aktueller Inszenierungen wird in den Vorträgen das Zusammenspiel von Realität, Vision und Illusion im heutigen Theater unter die Lupe genommen.

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Vortrag gehalten am 17.05.2018, Titel: „Kunst im Würgegriff der Macht“

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