Vorträge

Vortragsreihe im Sommersemester 2020

Theater als Verhandlung zwischen Tradition und Gegenwart

Das Theater, wie wir es heute in Deutschland erleben, entstand als Gegenentwurf zum höfischen Theater des Absolutismus, das der Unterhaltung und der Selbstdarstellung seiner Herrscher diente. Mit der Aufklärung stieg das Bürgertum empor, dessen neues Selbstbewusstsein vom Theater verlangte, dass es die Werte der Aufklärung, die das Bürgertum für sich in Anspruch nahm, verbildliche und vermittle. Heute noch ist das Theater den Werten der Aufklärung treu. Doch die Ästhetik des Theater ist in ständiger Bewegung. Was heißt das für das Verhältnis des Theaters zu unserer humanistischen Tradition?

(Die Vortragsreihe musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Sie wird im Wintersemester 2020/21 nachgeholt.)

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Vortrag gehalten am 17.05.2018, Titel: „Kunst im Würgegriff der Macht“

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